Die MERLIN Unternehmensberatung GmbH, 1998 von Dr. Michael Peter als Anbieterin für Arbeitslosentrainings gegründet, versteht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Abwärtstrends in Wirtschaftsprognosen, unsichere Entwicklung der Gesamtwirtschaft und stetig steigende Arbeitslosenzahlen sind für MERLIN, so paradox es klingen mag, „Inspirationsquellen“. Das Dornbirner ExpertInnen-Team, bestehend aus Fixangestellten, freischaffenden Unternehmensberatern und TrainerInnen, entwickelt Tools zur Problembewältigung.
Staatlich geprüfte Unternehmens- und PersonalberaterInnen „führen wirtschaftliche und soziale Beratung zusammen“, erklärt Michael Peter. Beratung, Coaching und Training werden „aus einer Hand“ geboten. Denn Trainings alleine genügten längst nicht mehr, um auf die (Re)Integration in den Arbeitsmarkt vorzubereiten, weiß Michael Peter: „Es bedarf zusätzlicher Instrumentarien.“
MERLIN hat dazu ein breites Angebot:
- Bereitstellung von technischen Fach- und Hilfskräften für Industrie und Gewerbe, Gründungsberatung für ArbeitnehmerInnen, die sich selbstständig machen wollen,
- Projekte zur Schaffung zeitlich begrenzter Arbeitsplätze für junge und ältere Arbeitsuchende mit Übernahmeoptionen
- Beratung von Unternehmen vor dem Personalabbau
- Begleitende Beratung bei der marktorientierten Kooperation von Non-Profit-Organisationen und Unternehmen.
Oberstes Ziel dieser Dienstleistungen ist, „die Menschen zu erreichen, bevor sie arbeitslos werden“.
Das breit gefächerte Dienstleistungsangebot von MERLIN stellt hohe Anforderungen an die EDV. Allein die Gründungsberatung UGP (Unterstützungsstruktur für Unternehmensgründung) umfasst rund 700 Beratungen pro Jahr. Dazu kommen die Aktivitäten der MERLIN Personalbereitstellung GmbH, die Zeitarbeit für rund 200 Männer und Frauen ermöglicht. Etwa 500 Einzelberatungen im Auftrag des Arbeitsmarktservice verursachen weiteren EDV-Aufwand.
Michael Peter: „Früher versuchten wir, die Kursdaten von 1000 Menschen mit Excel in den Griff zu bekommen. Doppelt- und Dreifacherfassungen waren an der Tagesordnung. Das hat unnötig Zeit gekostet.“ Beim Versuch, eine eigene Datenbank zu erstellen, stieß man bei MERLIN bald an Grenzen. Der Netzwerkbetreuer empfahl den Umstieg auf Consolidate.
Michael Peter: „Wichtig war für uns, die Abfragen aus der eigenen Datenbank und die Erfassung der Trainerstunden übernehmen zu können.“ Trotz hoher Komplexität ging die Umstellung „relativ schnell und komplikationslos“.
Michael Peter über den größten Vorteil von Consolidate: „Unsere gesamte Abwicklung ist nun standardisiert.“ Der direkte Zugriff auf die Daten und die Datenverarbeitung - auch von den Seminar-Außenstellen in Bregenz und Bludenz - erspart den TrainerInnen und der Zentrale Zeit und Mehrarbeit. Ein weiterer Pluspunkt für Michael Peter: „Die eigene BewerberInnen-Datenbank wird immer wichtiger. Da bewährt sich, dass Consolidate für zusätzliche Kriterien flexibel ist.“ Ein angenehmer Nebeneffekt: Papierordner gehören bei MERLIN in wesentlichen Bereichen der Vergangenheit an.