Immer mehr Industrie- und Forschungsbetriebe lagern aus. Dienstleister, wie die GATC übernehmen kostengünstig und effizient molekularbiologische Aufgaben. Über 25 Genome wurden in Konstanz bereits analysiert. Kooperiert wird mit Industrie, Medizin und Kriminaltechnik.
Weitere Schwerpunkte des jungen Wissenschaftsteams – drei Viertel der Beschäftigten sind promovierte NaturwissenschaftlerInnen - sind die Herstellung von Gen-Datenbanksystemen, die Sequenzierung und das Klonen. Der Handel mit Bioinformatik-Software aus den USA ergänzt das Portfolio. Die Wissenschaftler von GATC bieten jedem Kunden maßgeschneiderte Lösungen an.
CEO Peter Pohl: „Wir analysieren die wissenschaftliche Fragestellung unserer Kunden und bieten ihnen die beste Lösung an.“ Der Anspruch der Biotechnologie-Experten ist hoch: Man will die Kunden nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern.
Die deutsche Bodenseeregion entwickelt sich immer stärker zu einem der europäischen Biotechnologie-Zentren.
Gemeinsam mit 18 universitären Forschergruppen und drei Firmen aus insgesamt neun europäischen Ländern startete die GATC Anfang 2005 ein EU-finanziertes, millionenschweres Forschungsvorhaben zur Erhöhung der Sicherheit von somatischer Gentherapie. Dabei entwickelt das Unternehmen ein relationales Datenbanksystem.
Dieses System verwaltet die von allen Partnern erzeugten Daten und analysiert automatisch. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, aus einer Vielzahl von Einzeldaten Wissen zu generieren. Ziel ist, die Gentherapie zu einem sicheren Werkzeug der modernen Medizin zu machen.
Für die komplexen Laborlösungen entwickelt, verkauft GATC die passende Bioinformatik. Für das eigene, hochautomatisierte Labor entwarf man das Labor-Informations-Management-System LIMS. Seit 2003 wird LIMS durch Consolidate ergänzt.
Eckart Stumpp, Manager IT und Electronic ist mit der Lösung schlicht glücklich: „Die Schnittstelle zu LIMS wird im Labor benützt. LIMS steuert die Daten von Probenankunft bis zur Weiterleitung die Watchbox des Kunden. Die beiden Datenbanken gleichen sich minütlich ab.“ Die Kombination von Consolidate und LIMS habe man „schnell und schön hingekriegt“.
Auf Consolidate möchte Eckart Stumpp „nicht mehr verzichten“. Die Datenverwaltung wurde durch die Systemlösung von Consolidate, auf die Stumpp „durch Zufall gestoßen ist“ wesentlich erleichtert: „Ich muss nichts mehr einsortieren.“ Und das wesentlichste Argument für den Verkauf: „Such ich nach dem Kunden Müller, hab ich auch gleich die ganze Geschichte dabei.“ Abläufe wurden durch Consolidate „wesentlich“ vereinfacht, sagt Stumpp: „Früher hatten wir ein eigenes Mailsystem und ein eigenes CRM-System. Jetzt läuft beides über Consolidate.“